buddY - Projekt

 

Seit 2011 nehmen Lehrerinnen der Grundschule, Erzieher der OGS und unsrer Schulsozialarbeiterin an der Fortbildung „buddY Regionalprogramm Ostwestfalen“ teil.

 

Das buddY-Programm fördert soziale Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern mit Hilfe vonGleichaltrigen (Peers) und durch Schülerbeteiligung, -mitwirkung, und -mitbestimmung (Partizipa-tion). Zu Beginn eines solchen Projektes ist es wichtig alle Schülerinnen und Schüler in die Planung einzubinden und den Bedarf an Veränderung an unserer Schule zu ermitteln. So wurde in den Klassen von jeder Schülerin und jedem Schüler ein Fragebogen zu dem Thema „Wie ist es an unserer Schu-le?“ ausgefüllt. Die Auswertung der Fragebögen ergab u.a., dass die Kinder sich mehr Rückzugsmög-lichkeiten auf dem Schulhof wünschen.

 

So entstanden zusammen mit den Kindern viele Ideen, wie wir unsere Schule noch schöner gestalten können. Auf der Grünfläche vor dem Lehrerzimmer/ Sekretariat entstand ein Ruhebereich, in dem  mehrere Bänke mit Spieltischen und 3 Hängematten aufgestellt wurden, die zum Entspannen einladen. In den Räumen der OGS wird zu Beginn des neuen Schuljahres ein Ruheraum eingerichtet, damit die Kinder sich auch hier zurückziehen können.

 

Ein weiteres Ergebnis des buddY-Programms ist die Gründung unseres Schülerparlaments „Schüler helfen Schülern“. Dieses wird seit Februar 2012 von Frau Kursawe und Frau Greive betreut. Hier treffen sich regelmäßig die Klassensprecher der 3. und 4. Klassen, diskutieren Probleme und tauschen Ideen aus. Es werden gemeinsam Wege zur Lösung von Problemen und Umsetzung von Projekten gesucht und Entscheidungen getroffen.

 

Ein weiterer Bereich des buddY-Programms ist die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu buddYs (Helfern), die etwas Verantwortung für einige Aufgaben im Schulleben übernahmen.  So wurden einige Kinder zu  Sport-buddYs, die als kompetente und engagierte Helfer Herrn Rochow beim Training der Leichtathleten unterstützen und die Mannschaften zu den Kreismeister-schaften begleiteten.

Das Schülerparlament hat beschlossen, dass wir Ruhebereichs-buddYs benötigen, die dafür sorgen, dass jedes Kind einen „ruhigen“ Aufenthalt genießen kann, indem sie darauf achten, dass alle Schülerinnen und Schüler in Ruhe lesen oder spielen können und der Ruhebereich nicht zu voll ist.

Auch die Streitschlichterausbildung gehört zu dem buddY-Programm. Die freiwilligen Schülerinnen und Schüler, die zu einem Streitschlichter ausgebildet werden wollen erarbeiten verschiede Bereiche der Streitschlichtung, wie faire Lösungen, Gefühle, aktives Zuhören und Grenzen einer Streitschlichtung. Alle Punkte werden spielerisch mit der Schulsozialarbeiterin Merle Greive erarbeitet, in dem die Kinder immer wieder in Rollenspielen trainieren, wie eine Streitschlichtung laufen kann und bei welchen Streitigkeiten lieber eine erwachsene Person dazu geholt werden sollte.

Nachdem einige grundlegende Sachen erarbeitet wurden, beginnen die Streitschlichter in den Pausen mit ihrer Arbeit. Sie werden dabei weiterhin jede Woche begleitet und weiter ausgebildet. Am Ende der Ausbildung legen die Kinder eine Prüfung ab, bei der geprüft wird, ob jedes Kind alles verstanden hat oder welche Dinge noch einmal besprochen werden müssen.