Theater- und Konzertbesuche

 

In jedem Schuljahr besuchen Schüler der Grundschule Ehrentrup Theatervorstellungen und Konzerte.

 

Zu unseren regelmäßigen Theaterbesuchen gehören ein Weihnachtsmärchen, die „Oper für Kinder“ der Jugendbühne des Landestheaters Detmold für die 4. Klassen sowie der Besuch des Kinderstücks der Freilichtbühne Bellenberg.

Auch der Besuch der Nordwestdeutschen Philharmonie in Bad Salzuflen steht in jedem Jahr für die 3. und 4. Klassen an.

 


Schüler der vierten Klassen in der Oper "Die Zauberflöte"

 

Auch in diesem Jahr haben die 4. Klassen der GS-Ehrentrup die Jugendbühne des Landestheaters Detmold besucht.

 

In der Reihe "Oper für Kinder" präsentierte das "Kaschlupp" Mozarts meistgespielte Oper "Die Zauberflöte" in einer Kurzvariante für junge Zuschauer.

 

Mit nur drei Schauspielern, die auch Sänger waren, wurde das ganze Stück erzählt. Ständig verschwanden diese wieder hinter den Kulissen und erschienen wie von Zauberhand als eine neue Figur der Oper auf der Bühne. Das war bestimmt sehr anstrengend, denn sie mussten sich nicht nur blitzschnell umkleiden, sondern in der neuen Rolle auch mit veränderter Stimme sprechen und singen.

 

Eine Pianistin begleitete die Sänger am Klavier und eine Flötistin spielte die berühmte

Zauberflötenmelodie.

 

 

 

Weihnachtsmärchen

im lippischen Landestheater

 

"Peterchens Mondfahrt"

 

Am Donnerstag, dem 11. Dezember fuhren alle ersten, zweiten und dritten Klassen unserer Schule gleich morgens in das Landestheater Theater in Detmold, um das Weihnachts-märchen Peterchens Mondfahrtanzusehen. Wir hatten tolle Plätze bekommen; wir saßen in den ersten Reihen, so dass wir die Schauspieler genau  sehen konnten.

 

„Peterchens Mondfahrt“ von Gerdt von Bassewitz ist ein Märchen für Kinder.Seit Generationen lebt das Geschlecht der Sumsemanns mit einem Makel: Jeder Maikäfer dieser Familie kommt mit nur fünf Beinchen auf die Welt. Denn einst hat ein Holzdieb mit seiner Axt dem Urururgroßvater Sumsemann das sechste Beinchen abgetrennt. Die Fee der Nacht verbannte den Dieb für seine Tat auf den Mond – und mit ihm das verloren gegangene Beinchen. Doch der andauernde Kummer der Maikäferfamilie rührt die Fee so, dass sie Abhilfe verspricht. Wenn ein Sumsemann wohlerzogene und mutige Kinder findet, die niemals ein Tier gequält haben, dann darf er mit ihnen die Reise auf den Mond wagen und das Beinchen wiederholen. Und so kommt es, dass ein brummender summender Maikäfer plötzlich in einem Kinderzimmer landet und von dort mit Begleitung auf große Fahrt geht, erst zur Sternenwiese, zum Sandmann, zur Blitzhexe und anderen, die ihnen beistehen werden, den Mondmann zu bezwingen... Gerdt von Bassewitz’ anrührend poetische Geschichte erschien 1915 erstmals als Kinderbuch und entwickelte sich schnell zu einem Klassiker der Kinderliteratur.

(Text: Lippisches Landestheater)

 

Die Schauspieler haben uns  sehr gut gefallen und das Märchen war sehr spannend. Wir hatten alle viel Spaß an diesem Vormittag und wir freuen uns schon jetzt auf das Weihnachtsmärchen im nächsten Jahr.

 

 


 

Besuch im Kaschlupp

 

Am 25.11.2014 fuhren alle 4. Klassen mit dem Zug nach Detmold zum jungen Theater im Kaschlupp. Wir sahen uns die Oper, „Hokus Pokus Holderbusch“ nach Engelbert Humperdinck an.Die Oper erzählte die Geschichte von Hänsel und Gretel.

 

Die Bühne im Kaschlupp war für unser Erwarten eher klein, reichte aber genau für alle 60 Kinder.Unser erster Blick fiel auf einen riesengroßen Koffer, der auf der Bühne stand. Aus diesem Koffer entwickelte sich im weiteren Stück ein schönes Bühnenbild.

 

Zwei Musikantinnen begleiteten die Oper am Klavier und mit der Klarinette und 6 Schauspieler spielten uns die Geschichte in prächtigen Kostümen vor; dazu sangen und tanzten sie direkt und ganz nah vor unseren Augen. Es war eine Mitspieloper für Kinder und so waren einige Kinder eingeladen als Hexenhelfer, Lebkuchen-mensch,Tier, Engel oder Bühnenbauer mitzu-wirken. Die mitspielenden Kinder wurden mit passenden Kostümen und Requisiten ausge-stattet und konnten sich so ganz schnell in ihre neue Rolle hineinfinden. Alle anderen Kinder erlebten ihre Mitschüler als spontane Akteure einer Theateraufführung. Das war ein tolles Theater!

 


Besuch im Landestheater Detmold "Der Räuber Hotzenplotz"

 

Von Nikolaus Schmidt, Klasse 3a

 

Am 14.Januar 2014 sind die Klassen 1 bis 3 unserer Schule mit einem Bus in das Landestheater Detmold gefahren. Dort haben wir uns das Stück der Räuber Hotzenplotz angeschaut.

Zu Beginn des Theaterstücks fuhr der Räuber Hotzenplotz auf einem Fahrrad auf die Bühne. Der Räuber fragte den Polizisten Alois Dimpfelmoser, wo die Großmutter von Kasperl und Seppel wohnt. Der freche Kerl hatte nämlich einen Plan, er wollte die Kaffeemühle der Großmutter klauen. Diese hatten Kasperl und Seppel ihr zum Geburtstag geschenkt, denn die Großmutter hatte heute Geburtstag. Als der Räuber zu dem Haus der Großmutter kam, fiel sie in Ohnmacht und der Hotzenplotz nahm sich die Kaffeemühle. Seppel und Kasperl wollten daraufhin den Räuber fangen und der Großmutter die Kaffeemühle wieder zurückbringen. Dazu holten sie erst eine Kiste und einen kleinen Handwagen. Seppel nagelte ein Brett auf die Kiste. Kasperl füllte vorher noch Sand in die Kiste und schrieb mit roter Farbe: „Vorsicht Gold“ darauf. Dann bohrte er ein Loch in die Kiste und stellte sie auf den Wagen. Jetzt zogen sie in den Räuberwald. Eine Weile lang verteilten sie eine Sandspur. Der Räuber hatte die beiden schon längst beobachtet und glaubte, dass in der Kiste tatsächlich Gold sei. So überwältigte und fesselte er die beiden. Kasperl band er ein Seil um die Hände und zog ihm einen Sack über den Kopf. Seppel wurde eine schwere Kette um den Fuß gebunden. Dann nahm er Kasperl mit zum Zauberer Petrosilius Zwackelmann. Der sagte zu Kasperl: „Du sollst Kartoffeln schälen.“ Kasperl hatte aber keine Lust. Er ging verbotenerweise in den Keller. In der Zwischenzeit gerieten Zwachelmann uns Hotzenplotz in einen Streit. Während des Streits verzauberte Zwackelmann den Räuber in einen Gimpel und steckte ihn in einen Vogelkäfig. Im Keller musste Kasperl durch drei Türen gehen und dort war eine Unke. Er holte für die Unke hinter dem Schloss das Feenkraut, wodurch er sie erlöste. Die Unke war nämlich eine verzauberte Fee. Die gute Fee schenkte Kasperl einen Ring, womit er sich 3 Wünsche erfüllen konnte. Zuerst wünschte er den Seppel frei, der ja immer noch gefangen war. Dann wünschte er dem Kasperl eine neue Kasperlmütze, die in dem ganzen Theater kaputt gegangen war. Und schließlich erlöste er auch den Räuber, der nun seinen Vogelkäfig auf dem Kopf trug. Sie verhafteten den Räuber und alle waren glücklich.

Auch wir waren glücklich, denn uns hatte der Ausflug sehr gefallen!

 

 


 

Hokus Pokus Holderbusch

 

Spiel-Mit-Oper „Hänsel und Gretel“

von E. Humperdinck

 

Am 13. Februar 2013 besuchten die 4. Klassen unserer Schule die Spiel-Mit-Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck („Hokus Pokus Holderbusch“). Die Oper für Kinder wurde im Jugendtheater Kaschlupp aufgeführt. Das Kaschlupp gehört zum Landestheater Detmold und ist ein kleiner Theaterraum, der rund 50 Zuschauern Platz bietet.

 

Im Musikunterricht wurde die Oper intensiv vorbereitet und die altbekannten Kinderlieder eingeübt:

-         Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh

-         Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm

-         Brüderchen, komm tanz mit mir

-         Abends, wenn ich schlafen geh, vierzehn Englein um mich steh`n

 

Als um 11:00 Uhr die Opersänger und Musiker die Bühne betraten, wurde es ganz still. Alle lauschten gespannt den einleitenden Worten der Erzählerin, die uns durch die Oper führte. Natürlich konnte im Kaschlupp kein großes Orchester musizieren. Ein Klarinettist und eine Pianistin begleiteten die Opersänger Hänsel, Gretel und den Vater bzw. die Hexe. Hänsel wurde von einer Frau gespielt. Ihre Altstimme klang etwas tiefer als Gretels Sopranstimme. Der Vater / die Hexe wurde von einer tiefen Bassstimme gesungen.

 

Die Erzählerin verteilte zu Beginn der Vorstellung bunte Mitmach-Karten an die Kinder: Kinder mit blauen Karten waren z. B. Bühnenbauer, die roten Karten waren für die Hexenhelfer bestimmt, andere Kinder bekamen grüne Karten für die Tiere im Wald. Die Kinder wurden jeweils auf die Bühne zum Mitmachen gerufen.

 

Einige Kinder konnten auf Stühlen sitzen, die meisten Schülerinnen und Schüler saßen auf Stuhlkissen auf dem Boden und waren den Sängern auf der Bühne ganz nahe.

Gefesselt von den schönen Stimmen der Sänger hörten die Kinder konzentriert und gespannt zu.

Als der letzte Ton verklungen war, mochte niemand aufstehen und gehen.

Wir freuten uns so sehr über die gelungene Operaufführung, dass wir nun den Sängern und Musikern zum Schluss als Dank die oben genannten Kinderlieder vorsangen. Die waren natürlich überrascht, dass wir diese Lieder so gut singen konnten und freuten sich über unsere Art der Zustimmung.

 

Eine Schülerin sagte in der Nachbesprechung in der Schule: „Ich wollte, dass die Musik nie mehr aufhört…  Es war so schön….“

 

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Pulcinella


Nordwestdeutsche Philharmonie in Bad Salzuflen

 

Am 4. März 2013 war es endlich soweit:

Wie schon in den vergangenen Jahren besuchten die 3. Und 4. Klassen der Grundschule Ehrentrup auch in diesem Jahr wieder die Konzerthalle in der Nachbarstadt. Unter dem Titel „Konzerte für Kinder“ gibt die NordWestDeutsche Philharmonie dort regelmäßig Veranstaltungen, in denen den jungen Zuhörern klassische Musik nähergebracht wird. Zusammen mit den Musikern werden den Schülern durch ausgewählte Stücke die verschiedenen Instrumente und deren Einsatzmöglichkeiten und Bedeutungen erklärt.

 

Die NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE hatte diesmal die Pulcinella-Suite von Igor Strawinsky speziell für das ganz junge Publikum aufgearbeitet.

 

In der 1919/20 entstandenen Suite verklanglichte Igor Strawinsky (1882-1971) die Abenteuer des Filous Pulcinella, einer in ganz Europa verbreiteten Lustspielfigur.

Pulcinella ist dumm, faul und gefräßig, manchmal jedoch auch klug, gewandt und durchtrieben. Er ist also ein Schelm, der gern Schabernack mit den Menschen treibt, auch wenn er dadurch ab und zu in Schwierigkeiten gerät.

 

Im Konzert wurden die zahlreichen Abenteuer von Pulcinella hörbar und erlebbar gemacht:

 

In der Serenata(2.Satz) streichen die Musiker mit ihren Bögen nicht über die Saiten der Geigen und Celli, sondern lassen diese darauf fallen. So entsteht eine Art Trommelwirbel, der irgendwie störend wirkt:

 Pulcinella stört das Leben seiner Mitmenschen.

 

Im 3. Satz (Scherzino) wetteifern die Posaune und der Kontrabass miteinander, wer am lautesten spielen kann: Hier liefert sich Pulcinella einen Wettkampf mit der Gesellschaft.

 

Die Tarantella (4.Satz) hat ein sehr schnelles Tempo:

 Pulcinella, flink und gewandt , ist auf der Flucht vor seinen Mitmenschen, die er geärgert hat.

 

Strawinsky hat in seinen Kompositionen stets unterschiedliche musikalische Merkmale aufgegriffen und verarbeitet. So kann man seine Musik keiner bestimmten musikalischen Richtung zuordnen. In der Pulcinella Suite greift er sogar auf die Musik alter Meister zurück. Er bearbeitet sie und würzt sie mit reizvollen modernen neuen Klängen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem konzertanten Prinzip, d.h. auf dem Wetteifern der Instrumente sowohl im Soloeinsatz als auch im Wechsel mit dem ganzen Orchester.

Besonders interessant waren für die Schüler hier die Bassinstrumente Kontrabass und Posaune.

 

Ursprünglich als Auftragswerk für ein Ballett gedacht, wählt Strawinsky hier die Form einer Suite - eine Folge von Tanzsätzen.  So konnten sich auch die Schüler und Schülerinnen in der Vor-und Nachbereitung des Konzertes in den Tanzschritten der Gavotte und des Menuetts versuchen.